Was ist es, das den Reiz und die Faszination dieser Insel ganz im Westen Europas ausmacht? Sind es die Landschaften, die sanft geschwungenen Hügel, deren Grün intensiver zu leuchten scheint als irgendwo anders? Oder verzaubert die Mystik der Geschichte, die den Reisenden in uralten Steinzeitgräbern, keltischen Burgen oder klösterlichen Stadtbefestigungen in ihren Bann zieht?

Brillante Fotografien verschmelzen

gekonnt mit Filmpassagen.

Vielleicht sucht man den Grund auch in der Herzlichkeit der Iren, in ihrem unkomplizierten und einnehmenden Wesen, das jedem Besucher nicht nur in den irischen Pubs ein herzliches „céad míle fáilte“ – ein hunderttausendfaches Willkommen entgegenbringt.

Dr. Heiko Beyer ist nach Jahren des Reisens in Irland zu dem Schluß gekommen: Es ist alles zusammen – und noch viel mehr! Die Leidenschaft für Irland beginnt mit dem ersten Einatmen irischer Luft und endet nie! Auf seinen vielen Reisen wanderte der Fotojournalist durch die vielfältigen Landschaften, mischte sich unter die Pilger auf dem Croagh Patrick, besuchte die letzten Einwohner einsamer Inseln und erlebte den River Shannon auf einem Hausboot.

In seinen Bildern und Filmsequenzen versteht er es meisterlich, Landschaften und Stimmungen einzufangen, auf den Spuren der spannenden Geschichte zu unterwegs zu sein und die Iren selbst immer wieder zu Wort kommen zu lassen.

Brillante Fotografien verschmelzen gekonnt mit Filmpassagen in HD-Kinoqualität, ein Hochleistungs-Beamer zaubert Bilder von beeindruckender Leuchtkraft und Brillanz auf die Leinwand. Trotz aller Technik: Entscheidend bleiben die Geschichten, und von denen gibt es genug zu erzählen von einem Land am Rande von Europa, das trotz der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung seine Ursprünglichkeit bewahren konnte. Denn nach wie vor gilt: Die grüne Insel verzaubert!

Der Referent

Nach dem Studium der Elektrotechnik und der anschließenden Promotion im Fachbereich Mikroelektronik siegte das Verlangen nach Freiheit, so dass ich mich entschloss, meine große Leidenschaft zum Beruf zu machen, den Schaltkreisen „Adios“ zu sagen und fortan als Fotojounalist im Schwerpunktbereich Lateinamerika zu arbeiten.

Meinem Kommilitonen Markus Friedrich ging es ähnlich, so dass wir zusammen unter dem Namen Vision 21 knapp 20 Jahren lang mit unseren aufwändigen Multivisionen im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs waren und uns einen Namen machen konnten.

So wurden wir bereits 1996 in das KODARAMA-Team aufgenommen, ein Projekt, in dem damals die KODAK AG die besten und erfolgreichsten Referenten Deutschlands zusammengefasst hat. Innerhalb dieser Gruppe konnten wir auf Anhieb bei einer bundesweiten Publikumsbewertung in gleich zwei Kategorien den ersten Platz erringen.

Markus entschloss sich aus familiären Gründen 2010, zu einem bodenständigeren Leben zurückzukehren und Vision 21 zu verlassen. Dennoch wird man ihn hin und wieder auf der einen oder anderen Veranstaltung noch auf der Bühne erleben dürfen.